
Zwei Turniere fanden auf der Europa-Tour gleichzeitig statt und Kaymer war bei der SA Open Championship in Südafrika am Start. Mit einer 67er Schlussrunde (-5) machte er sein Gesamtergebnis von 13 unter Par perfekt, mit dem er den geteilten dritten Rang belegte. Martin Kaymer teilte sich die Position mit dem Südafrikaner Thomas Aiken und musste sich letztlich nur Turniersieger Henrik Stenson (-17) und George Coetzee (-14) geschlagen geben.
Im Hinblick auf die DP World Tour Championship in Dubai, das Abschlussturnier der European Tour, in der kommenden Woche, hinterließ Martin Kaymer einen richtig guten Eindruck. Ebenfalls in Dubai am Start sein wird Henrik Stenson. Das war vor der SA Open längst nicht selbstverständlich, denn der Schwede lag nur auf Rang 59 im Race to Dubai und brauchte dringend ein gutes Ergebnis, um unter den Top-60 zu bleiben.
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Mit seinem dritten Platz bei den Singapur Open hat der nordirische Golfprofi Rory McIlroy die Gesamtwertung der lukrativen European Tour vorzeitig für sich entschieden. Der 24 Jahre alte Weltranglisten-Erste verbesserte sich in Singapur dank einer starken 65er-Schlussrunde und insgesamt 274 Schlägen noch unter die ersten Drei und sicherte sich damit das sogenannte Race to Dubai. Etwas genervt äußerte sich der Nordire bei Eurosport: „Der Kurs ist nicht leicht, besonders wenn man rausgeht und dann wieder rein gehen muss. Es waren ein paar frustrierende Tage dabei“.
Den Turniersieg schaffte der Italiener Matteo Manassero im Stechen am dritten Extraloch vor dem Südafrikaner Louis Oosthuizen. Beide hatten nach vier Runden jeweils 271 Schläge aufzuweisen. Der Italiener zeigte sich bei europeantour.com in voller Zufriedenheit: „Ich habe in diesem Jahr durch Schwungumstellungen keine leichte Zeit gehabt. Dass ich mich nun ausgerechnet bei so einem großen Turnier wie der Singapur Open wieder so gut präsentiere, ist natürlich toll“, sagte Manassero.
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Gut, die Chancen von Kaymer auf den Turniersieg waren sehr klein, aber rein rechnerisch immerhin existent gewesen. Doch dann landete sein Abschlag auf der 17 rechts im Bunker, sein Befreiungsschlag über das Grün ins Rough auf der anderen Seite. Der Chip, der Kaymer endlich auf das Grün bringen sollte geriet zu kurz und rollte zurück in den Bunker. Am Ende stand ein Triple Bogey auf der Scorekarte, das den Deutschen vom zweiten auf den neunten Platz (-16) zurückfallen ließ.
Kopfschüttelnd verließ Kaymer nach absolviertem 18. Loch das Grün. Jubelnd tat dies dagegen Ryder Cup-Kollege Ian Poulter, der sich mit einer hervorragenden 65 den Turniersieg in Shenzhen sicherte. Es war der erste Erfolg für Poulter in dieser Saison, der zweite bei einem EGC-Event und der insgesamt zwölfte auf der European Tour.
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Die muss sich Westwood zwar mit dem Südafrikaner Louis Oosthuizen (beide -18) teilen, der Freude über seine fast perfekte 61er-Runde tat dies aber keinen Abbruch. „Ich wollte rausgehen, einen guten Start erwischen und dann von dem Momentum profitieren. Etwas, was mir lange nicht gelungen war“, erklärte er laut bankokpost.com seinen Plan für den Tag. Und den setzte er vortrefflich in die Tat um.
„Besser als mit drei Birdies kann man eigentlich gar nicht starten, das hat mich angetrieben und irgendwie sahen die Löcher danach heute größer aus“, grinste Westwood, der bei seinem 41. WGC-Event nun gute Chancen hat, seinen vielleicht ersten Sieg einzufahren. „Das überrascht mich schon, dass ich so viele schon gespielt habe. Das ist ja mehr als alle anderen. Ich hatte gar nicht realisiert, dass ich schon so alt bin“, meinte der 39-Jährige laut europeantour.com.
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