
Nach einer 68 zum Auftakt ließ Martin Kaymer eine 69 folgen und geht mit neun Schlägen Rückstand auf Spitzenreiter Louis Oosthuizen in das Wochenende. Der Vergleich beider Spieler zeigt, dass der Deutsche eigentlich über weite Strecken gutes Golf spielt, die leichten Spielbahnen aber nicht zum Scoren nutzen kann.
Schon am ersten Tag offenbarte Martin Kaymer mit zwei Bogeys auf den Par 5-Löchern seine Schwäche auf den langen Spielbahnen. Auf der zweiten Runde kam er mit einem Tagesergebnis von -5 zum 15. Loch, einem leichten Par-5 an dem zumindest ein Par Pflicht ist. Martin Kaymer schlich mit einem Doppelbogey vom Grün und machte seine bis dahin tolle Ausgangsposition zunichte. Ein weiteres Bogey auf der 17 konnte er immerhin mit einem ganz seltenen Birdie an der schweren 18 ausgleichen.
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Offiziell würden die beiden das natürlich nicht zugebeben. „Ich bin durch“, erklärte Tiger Woods vor einigen Tagen im Doppelinterview mit Rory McIlroy bei CNN. „Ich habe ziemlich viel Golf zum Ende des Jahres hin gespielt.“ Und auch McIlroy begründete seinen Verzicht auf die WGC-HSBC Championship damit, dass er dringend eine Pause benötige. „Wenn ich beim HSBC gespielt hätte, hätte ich zum Saisonende hin fünf Turniere in Folge gespielt“, so der Nordire zur großen Belastung.
Die allerdings nicht zu groß war, um nicht noch ein Show-Match mit Tiger Woods über 18 Löcher in China auszutragen, das allerdings auch mit einer Million US-Dollar für McIlroy und zwei Millionen für Woods ausgesprochen lukrativ dotiert war. Und genau das werfen die Kritiker, vor allem natürlich die Sponsoren des European Tour-Events in Shenzhen, den beiden vor. Rein finanzielle Erwägungen hätten ihre Absage beeinflusst.
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„Ich bin ein wenig enttäuscht“, erklärte McIlroy gegenüber europeantour.com. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel, aber habe auf der Front Nine ein paar gute Möglichkeiten liegen gelassen. Dort habe ich vier oder fünf Putts in Folge verschossen.“ Zum Glück für Hanson, der zuletzt die KLM Open gewonnen hatte.
Am Ende reichte es für Hanson, der eine 67er Runde absolvierte und damit insgesamt 267 Schläge benötigte (-21). Rory McIlroy kam ebenfalls mit einer 67 ins Clubhaus – seine Scorekarte wies jedoch 268 Schläge auf. Trotz einer Aufholjagd reichte dies nur zu Platz zwei. Luke Donald (271) folgte auf Rang drei, gefolgt von Ian Poulter und Tiger Woods. Martin Kaymer wurde Elfter (275).
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Martin Kaymer startet beim BMW Masters in Shanghai vom geteilten zehnten Platz in die Schlussrunde. Der 27-Jährige aus Mettmann spielte im Lake Malaren Golf Club eine 69er-Runde und hat mit insgesamt 206 Schlägen sechs Zähler Rückstand auf den schwedischen Spitzenreiter Peter Hanson (200 Schläge).
Auf dem zweiten Platz des mit sieben Millionen Dollar dotierten Turniers der European Tour liegt der Weltranglisten-Erste Rory McIlroy (201) aus Nordirland. In Shanghai sind bis auf den Spanier Sergio Garcia alle Mitglieder des siegreichen Ryder-Cup-Teams aus Europa am Start. Der Turniersieger kassiert ein Preisgeld von 1,16 Millionen Dollar.
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Zwei Schläge hinter ihm liegt Rory McIlroy, mit sieben Schlägen Abstand auf dem geteilten achten Platz folgt Martin Kaymer, mit dem Hanson und McIlroy im Ryder Cup den europäischen Sieg bejubelt hatten.
„Ich bin wirklich überrascht, wieviel gute Runden nach einem Bogey an der eins gelingen“, freute sich Peter Hanson laut europeantour.com über den Coup, der ihm nun den Flight mit Rory McIlroy beschert. „Ich weiß dass es hart wird gegen die Nummer eins der Welt auf einem Kurs, den er offensichtlich liebt“, so Hanson in Anspielung auf McIlroys Sieg beim Shanghai Masters im letzten Jahr.
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