McDowell siegt – Woods Vierter

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„It never rains in Southern California“?, offenbar war Albert Hammond nie in Thousand Oaks gewesen, als er 1972 seinen legendären Hit geschrieben hatte. Allerdings muss man zur Ehrenrettung des Singer-Songwriters auch anfügen, dass es erstmals in der mittlerweile 14-jährigen Geschichte des World Challenge an allen vier Tagen regnete.

Am besten kam mit den nassen Bedingungen Graeme McDowell zurecht. Der schlechtes Wetter gewöhnte Nordire drehte just in der Phase auf, als das Wetter immer schlechter wurde, baute seine Führung aus und sicherte sich am Ende mit einem Gesamtscore von -17 den Sieg beim Einladungsturnier. Drei Schläge dahinter platzierte sich Keegan Bradley (-14), auf Platz drei landete Bo van Pelt (-10) und verwies Jim Furyk, Rickie Fowler und Ausrichter Tiger Woods (alle -9) auf den geteilten vierten Platz.

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Kaymer nutzt letzte Chance zum Turniersieg

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Nur Spielverderber werden einwenden, dass es sich bei der Nedbank Golf Challenge in Südafrika nicht um ein reguläres Tour-Event handelt, sondern „nur“ um ein Einladungsturnier. Dieses war allerdings mit zwölf hochkarätigen Golfern besetzt und von daher definitiv eine ernst zu nehmende Veranstaltung. Erstmals seit 2008 schloss Kaymer damit eine Saison ohne Sieg auf der European Tour ab.

Der Deutsche wird das verschmerzen können, zumal ihm der Erfolg in Südafrika jede Menge Selbstbewusstsein für die kommende Saison geben wird. „Ich bin sehr froh, dass ich dieses Jahr noch gewonnen habe. Das war sehr wichtig für mich, da ich sehr hart gearbeitet habe und eigentlich auch in den letzten Wochen und Monaten gut gespielt habe. Leider hat es dann auf dem Platz nie zusammengepasst. Ich habe zu meinem Caddie gesagt, dass wir jedes Jahr ein Turnier gewinnen müssen und das hier ist unsere letzte Chance. Zum Glück haben wir es geschafft“, freute sich Kaymer bei nedbankgolfchallenge.com.

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Regeländerungen ab 2016

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Die langen Schläger dürfen zwar weiter verwendet werden, damit gewährleistet ist, dass unter Rückenschmerzen leidende Spieler auch weiter aufrecht putten dürfen. Allerdings soll es von 2016 an verboten sein, sie am Körper zu fixieren. Wer den Schläger trotzdem am Körper verankert, wird im Zählspiel mit zwei Strafschlägen und im Matchplay mit dem Verlust des Lochs bestraft. Darauf einigten sich die obersten Regelhüter Peter Dawson (R&A) und Mike Davis (USGA) in einer gemeinsamen Telefonkonferenz.

„In der 600 Jahre andauernden Geschichte des Sports ging es stets darum, den Schläger mit den Händen zu fassen und ihn frei zu bewegen“, wurde Davis bei golf.de zitiert. „Die Herausforderung für die Spieler bestand schon immer darin, diese Bewegung zu kontrollieren. Das Fixieren am Körper verringerte diese Herausforderung.“

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McIlroy gewinnt Saisonfinale

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Der Engländer, der als Siebter in die Schlussrunde in Dubai gegangen war, hatte einen nahezu perfekten Tag erwischt, an dem er mit einer 62 den Platzrekord auf dem Earth Course um gleich zwei Schläge verbessern konnte und zwischenzeitlich mit -21 sogar die Führung inne hatte.

Mit zwei Birdies war er schon sensationell in die Runde gestartet, hatte sechs weitere im Verlauf der Runde folgen lassen und an der 14 sogar noch ein Eagle gespielt. Und hätte er bei seinem Monsterputt an Loch 18 nicht das Pech gehabt, dass der Ball nur Zentimeter vor dem Loch liegenblieb, hätte er fast noch ein weiteres folgen lassen. Damit setzte er die nach ihm gestarteten McIlroy und Donald erheblich unter Druck.

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