
„Ich hatte die besten drei Runden meines Lebens. Es war unglaublich“, strahlte Bernd Wiesberger, nachdem ihm bei der Ballantine’s Championship in Seoul Pokal und Siegerscheck über 350.000 Euro überreicht worden waren. Er hatte allen Grund stolz zu sein.
Schließlich ist Wiesberger erst der dritte Österreicher nach Markus Brier und Martin Wiegele, dem ein Sieg auf der European Tour der Golfer gelungen ist. Bei seinem Premierenerfolg hatte Wiesberger aber auch eine starke Leistung hingelegt. Mit einem Score von -18 lag er am Ende ganze fünf Schläge vor dem zweitplatzierten Richie Ramsay (-13) und sogar sieben vor dem Drittem Marcus Fraser (-11).
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Die Saison 2012 auf der PGA war für Alex Cejka auf der finanziellen Seite bisher verlustreich verlaufen. Zweimal hatte er den Cut verpasst, dann zwang ihn beim RBC Heritage eine Verletzung bereits nach 27 Löchern zur Aufgabe. Kein Cut, kein Preisgeld, so lauten die Spielregeln auf der US Tour.
Bitter für Cejka, der aufgrund von vielen Verletzungen und seiner Grasallergie in der letzten Saison oft hatte pausieren müssen, die Tourkarte verlor, allerdings dank einer „Medical Extension“ über fünf Turniere die Chance eingeräumt bekam, sich zumindest die teilweise Spielberechtigung für die PGA Tour 2012 nachträglich zurückzuholen. Nach den drei verpatzten bisherigen Versuchen bleiben Cejka also nur noch zwei Events, um die dafür mindestens benötigten 67.000 Dollar einzusammeln.
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Das erste Turnier nach einem Masters-Sieg ist immer ganz besonders schwer. Davon wissen die Augusta-Champions der letzten 25 Jahre ein Liedchen zu singen. Alle? Nein, Tiger Woods ist auch hier natürlich wieder einmal die Ausnahme, konnte er nach seinem ersten Sieg beim Masters 1997 auch beim ersten Event danach triumphieren.
Bubba Watson, dem Masters-Gewinner 2012, dürfte dieses Kunststück bei der Zurich Classic in New Orleans allerdings nicht vergönnt sein. „Das ist alles so überwältigend, die ganze positive Energie, die einem die Leute entgegenbringen, und die ganzen Autogramme, die die Fans wollen“, erklärte er laut pgatour.com. „Das ist alles so überwältigend, ich kann mich gar nicht auf Golf konzentrieren. Das ist etwas, das ich lernen muss. Hoffentlich komme ich in Zukunft dann besser in solchen Situationen zurecht.“
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Als Ben Curtis im Jahr 2003 die British Open gewann war das eine Sensation und ein historisches Ereignis. Bei seinem ersten Major-Start sicherte er sich gleich den Titel, das hatte vor ihm lediglich Francis Ouimet im Jahr 1913 geschafft. Im letzten Jahr gelang es übrigens auch Keegan Bradley bei der PGA Championship.
Nach diesem Erfolg wurde es still um Curtis, der sich erst 2006 mit zwei Turniersiegen zurückmelden konnte. Seither wartete er auf einen weiteren Erfolg. Nach 2045 Tagen ist der Knoten bei der Valero Texas Open endlich wieder geplatzt. Der Turniersieg in San Antonio bescherte Curtis nicht nur ein Preisgeld in Höhe von 1,116 Millionen Dollar, sondern löste auf einen Schlag auch all seine Sorgen um die Zukunftsplanung. „Es waren viele harte Jahre, aber ich habe mich durchgekämpft“, bilanzierte Curtis bei pgatour.com.
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Branden Grace hat durch seinen Sieg bei den Volvo China Open Historisches geleistet. Der 23-Jährige ist erst der zweite Spieler, der in der Saison nach seinem Aufstieg aus der Qualifying School drei Turniere auf der European Tour gewinnen konnte. Mit einer 69er Runde am vierten Tag lag Grace schließlich mit 267 Schlägen drei Schlägen vor Nicolas Colsaerts (Belgien) und vier Schlägen vor dem Dritten, Richard Finch (England).
Grace: „Einfach unglaublich“
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