
Wirklich viel hat am Ende nicht gefehlt und Tiger Woods hätte mit seinem ersten Turniersieg seit zwei Jahren mal wieder ein Ausrufezeichen gesetzt. Doch seinen Einbruch am dritten Tag, als er mit 75 Schlägen drei über Par geblieben war, konnte Woods mit seiner guten Abschlussrunde (67) nicht mehr ausgleichen.
Somit wartet die Golf-Welt weiter auf den nächsten Erfolg des ehemaligen Weltranglistenersten, der nach Verletzungen und privaten Turbulenzen in der Rangliste der besten Golfer nur noch auf Position 58 geführt wird. Dabei wären die Australian Open die perfekte Bühne gewesen, bei dem nicht sehr hochklassige besetzten Turnier siegte aber letztlich mit Greg Chalmers ein Lokalmatador.
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Tiger Woods war einst für die Märchengeschichten im Golf zuständig. Derzeit scheint er allerdings eher die Pechmarie zu sein. Nach der zweiten Runde bei den Australian Open in Sydney hatte er erstmals seit einem Dreivierteljahr wieder die Spitze des Leaderboards übernommen, nach dem dritten Tag verabschiedete er sich auch schon wieder aus den höheren Plätzen. Der Australier John Senden, der das Turnier 2006 gewinnen konnte, führt mit einem Schlag vor Jason Day.
Woods nervlich angespannt
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Fast zwei Jahre ist es her, dass Tiger Woods zum letzten Mal ein Golfturnier gewinnen konnte. Ein Dreivierteljahr ist es her, dass der ehemals beste Golfer der Welt überhaupt an der Spitze eines Leaderboards stand. Bei den Australian Open in Sydney hat er nun das Letztere schon wieder geschafft – und spielt so, als sollte ihm auch das Erstere gelingen.
Vier Birdies und keinen Bogey hatte Woods auf seiner ersten 68er-Runde im The Lakes Golf Club am Donnerstag gespielt. Am zweiten Tag musste er bei windigen Bedingungen zwar zwei Löcher über Par verzeichnen, machte das aber mit sieben Birdies, darunter fünf auf den Back Nine, mehr als wett.
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Die Emirates Australian Open in Sydney boten am ersten Tag Stoff für viele Geschichten. Tiger Woods sorgte mit einer richtig guten Runde Golf für Schlagzeilen, Exzentriker John Daly machte sich zur Persona non Grata und Altmeister Fred Couples lieferte praktischen Anschauungsunterricht für seine Schützlinge.
Das Turnier dient als Vorbereitung für den Presidents Cup in der kommenden Woche, bei dem eine Weltauswahl (ohne Europäer) gegen ein Team aus den USA antritt, und ist entsprechend glänzend besetzt. Das Hauptinteresse galt natürlich Tiger Woods, der den nächsten Schritt auf dem Weg zu alter Stärke machen wollte. Am Ende des Tages musste er sich die Schlagzeilen jedoch mit John Daly teilen.
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Mit einer fantastischen 63er Runde hat Martin Kaymer am letzten Tag das WGC HSBC Champions in Shanghai mit insgesamt 268 Schlägen für sich entschieden. Besonders auf den letzten neun Löchern drehte Kaymer groß auf und verbuchte gleich sieben Birdies. Und selbst auf den beiden Löchern, die er Par spielte, schrammte er nur knapp an Birdies vorbei.
Damit drehte er auf dem Kurs des Sheshan International Golf Club den vor Sonntag herrschenden Fünf-Schläge-Rückstand auf den bis dahin führenden Frederik Jacobson in einen Vorsprung von drei Schlägen auf den Schweden, der am letzten Tag acht Schläge mehr benötigte.
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