
Graeme McDowell ist Martin Kaymer auf den Fersen. Durch eine tolle zweite Runde beim Andalucia Valderrama Masters im spanischen Sotogrande ist der Nordire auf gutem Wege das mit 500.000 Euro dotierte Turnier zu gewinnen. Damit hätte er den 900.000 Euro Rückstand auf Martin Kaymer bei der Race to Dubai deutlich verkürzt. Kaymer selbst spielte auch am zweiten Tag eine enttäuschende Runde.
McDowell übernimmt die Führung
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Martin Kaymers Sturm an die Spitze der Golf-Weltrangliste hat nach dem ersten Tag der Andalucia Masters in Spanien einen gehörigen Dämpfer erhalten. Mit einem Schlag über Par liegt Kaymer nur auf dem geteilten 30. Platz, sechs Schläge hinter dem führenden Spanier Pablo Larrazabal.
Kaymer könnte 24 Jahre nach Bernhard Langer als zweiter Deutscher die Nummer eins in der Welt werden, wenn er bei der mit drei Millionen Euro dotierten Veranstaltung der Europa-Tour mindestens auf den geteilten zweiten Platz kommt.
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Nach über fünf Jahren verliert Tiger Woods seinen Status als Nummer eins der Welt. Martin Kaymer könnte ihn beerben. Voraussetzung ist ein Top-Resultat beim Andalucia Masters Valderrama. Andernfalls wird Lee Westwood die Spitzenposition übernehmen.
Der Engländer wird verletzungsbedingt nicht in Spanien an den Start gehen. Die Ausgangsposition für Kaymer ist wie folgt: Gewinnt er, wird er Zweiter oder mit nur einem weiteren Spieler geteilter Zweiter, dann ist er ab Montag die Nummer eins der Weltrangliste. Schneidet er schlechter ab, dann wird Westwood als neuer Spitzenreiter geführt. „Für mich ist Lee Westwood derzeit die Nummer 1, aber wenn ich eine Chance habe, nehme ich sie natürlich gerne wahr“, erklärte Kaymer. Tiger Woods wird auf jeden Fall erstmals seit dem 12. Juni 2005 nicht mehr die Nummer eins sein.
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Drei Spieler, ein Stechen, viertes Extra-Loch – es ist so Dunkel, dass die Spieler die Fahne kaum sehen können: 204 Yards ist das Loch entfernt und Jonathan Byrd schreitet zur Tat. Er holt aus, schlägt und sieht seinen Ball verschwinden. „Ist der drin?“, fragte er ungläubig. Ja, war er, herzlichen Glückwunsch zum Schlag des Jahres!
Seine beiden Kontrahenten Cameron Percy aus Australien und der Schotte Martin Laird durften zwar auch noch antreten, beide setzten ihren Ball aber ins Wasser und vermochten Byrds Kunstschlag nicht zu wiederholen. Es war das grandiose Ende einer denkwürdigen Schlussrunde bei der Justin Timberlake Shriners Hospitals for Children Open in Las Vegas.
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Während Tiger Woods sich noch auf dem Selbstfindungstrip befindet, sägt die neue Generation an seinem Thron. Ende Oktober wird er nach fünf Jahren als Nummer eins der Welt abgelöst, mit Martin Kaymer oder Rory McIlroy drängen Jungstars nach vorne und ein neues Wunderkind gibt es auch schon. Es heißt Matteo Manassero.
Im April wurde er 17 Jahre alt, Anfang Mai wechselte er ins Profilager und nun – fünf Monate später – muss die European Tour ihre Rekordbücher umschreiben. Beim Castello Masters in Valencia gewann er als jüngster Spieler aller Zeiten ein Turnier auf der großen Tour. Manassero ist über ein Jahr jünger als der bisherige Rekordhalter Danny Lee.
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