
Für neun der elf europäischen Ryder Cup-Helden ist wieder der normale Tour-Alltag angebrochen. So auch für Martin Kaymer, der bei den Dunhill Links Championship im schottischen St. Andrews einen durchaus gelungenen Start hinlegte.
Der 25-Jährige kam zum Auftakt des mit fünf Millionen US-Dollar dotierten Turniers der Europa-Tour auf den geteilten elften Platz. Auf dem Par-72-Kurs benötigte er 68 Schläge. Marcel Siem aus Ratingen brauchte einen Schlag mehr.
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Mit einer Änderung des Modus versuchen die Organisatoren die am ersten Tag verlorene Zeit aufzuholen. Statt vier wurden sechs Foursomes gleichzeitig gespielt, damit mussten alle zwölf Spieler jeder Mannschaft auf den Platz. Die USA vergrößerten ihren Vorsprung um einen Punkt und führen mit 6:4.
Nach den sechs Foursomes folgt eine weitere Session, in der wieder alle Spieler ran müssen. Zwei Foursomes und vier Fourballs müssen am Samstag zum Abschluss noch gespielt werden. Ein Marathon-Programm wenn man bedenkt, dass einige Spieler am frühen Morgen ja auch noch die abgebrochenen Matches vom Freitag beenden mussten.
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Jim Furyk hat sich das größte Preisgeld des Sports gesichert. Der 40-Jährige gewann bei schwierigen Bedingungen die The Tour Championship, das letzte Turnier des FedEx-Cups. Damit sicherte sich Furyk auch den Sieg in der Gesamtwertung, der ihm einen Scheck über zehn Millionen Dollar bescherte.
Zusätzlich kassierte er noch 1,35 Millionen Dollar für den Turniersieg. Vor vier Wochen noch war Jim Furyk der „Depp der Nation“. Beim ersten Turnier der Finalserie hatte er verschlafen und war nicht rechtzeitig beim obligatorischen ProAm-Turnier erschienen. Den Regeln entsprechend wurde er vom einen Tag später beginnenden The Barclays ausgeschlossen. In der FedEx-Cup-Gesamtwertung fiel er dadurch zurück.
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Diesmal scheint der Wecker zu funktionieren. Jim Furyk zeigte sich beim The Tour Championship aufgeweckt und liegt nach zwei Runden in Führung. Den Platz an der Sonne in Atlanta muss sich der US-Amerikaner allerdings mit Luke Donald teilen.
Beide liegen mit -8 einen Schlag vor ihrem drittplatzierten Konkurrenten Geoff Ogilvy (-7). Das Trio konnte sich nach zwei Tagen bereits etwas von den Verfolgern absetzen. K.J. Choi hat auf Platz vier bereits weitere drei Schläge Rückstand (-4).
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Paul Casey wurde erstmals seit 2002 nicht für den Ryder Cup nominiert. Doch seit Europas Kapitän Colin Montgomerie seine Entscheidung bekannt gegeben hat, trumpft Casey plötzlich groß auf. Der Engländer selbst möchte keinen Zusammenhang herstellen, er hat es vielmehr auf das größte Preisgeld des Sports abgesehen.
„Ich brauche keine Extra-Motivation, ich bin motiviert genug“, erklärte er auf der Homepage der PGA Tour. Bei der Tour Championship in Atlanta winkt dem Sieger ein Scheck in Höhe von 1,3 Millionen Dollar, zudem wird nach dem Turnier der Gesamtsieger des FedEx-Cups gekürt. Der wiederum wird mit einem Jackpot von zehn Millionen Dollar belohnt.
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