
Ein Ryder Cup ohne die Nummer eins der Welt? Undenkbar! Dieser Meinung war auch Corey Pavin und nominierte Tiger Woods für sein Team. Der US Kapitän beendete damit eine Diskussion, die eigentlich nie eine war.
Zugegeben, noch nie hatte Woods in seiner Karriere so große Schwierigkeiten zu bewältigen. Die Sex-Affäre, eine lange Spielpause, ein holpriges und bisher wenig erfolgreiches Comeback und zuletzt die Scheidung von seiner Ehefrau. All das führte dazu, dass der 35-Jährige erstmals nicht die direkte Qualifikation für den Ryder Cup schaffte und auf eine Wild Card angewiesen war.
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Die Zeit der Spekulationen ist vorbei, Tiger Woods darf am 39. Ryder Cup Anfang Oktober in Newport teilnehmen. Der krisengeschüttelte Superstar erhielt von Kapitän Corey Pavin eine der vier begehrten Wildcards für das US-Team.
Auch Stewart Cink, Zach Johnson und völlig überraschend der erst 21-jährige Newcomer Rickie Fowler durften sich über eine Berufung ins Team freuen. Sie komplettieren das zwölfköpfige Aufgebot, für das sich Masters-Sieger Phil Mickelson, Hunter Mahan, Bubba Watson, Jim Furyk, Steve Stricker, Dustin Johnson, Jeff Overton und Matt Kuchar bereits automatisch qualifiziert hatten.
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Der große Sieger der Deutsche Bank Championship hieß Charley Hoffman, der mit einer grandiosen Schlussrunde einen nicht erwarteten Erfolg verbuchte. Doch es gab auch einen großen Verlierer und das war wieder einmal Phil Mickelson.
Das zweite Playoff-Turnier des FedEx-Cups war die elfte Veranstaltung in Serie, bei der Lefty Tiger Woods vom Thron in der Weltrangliste hätte stoßen können. Drei Runden lang hatte Mickelson konstant gutes Golf gezeigt und war mit fünf Schlägen Rückstand als Sechster auf die letzten 18 Löcher gegangen. Ein Vierter Platz hätte ihm gereicht, um Woods nach über fünf Jahren als Weltranglistenerster abzulösen.
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Jason Day hat am dritten Tag der Deutsche Bank Championship die Führung verteidigt, dahinter tobt der Kampf um die Nummer eins der Weltrangliste heftiger als je zuvor. Zum elften Mal in Serie kann Phil Mickelson Tiger Woods vom Thron stoßen, doch möglicherweise stiehlt Steve Stricker den beiden die Show.
Der Amerikaner ist aktuell nur die Nummer vier der Welt, mit einem Sieg beim zweiten Turnier der FedEx-Cup-Playoffs könnte er Woods, Mickelson und Lee Westwood überflügeln. Das gilt allerdings nur, wenn Mickelson nicht unter die ersten Drei und Woods nicht unter die ersten Neun kommt.
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Der Australier Jason Day und der Amerikaner Brandt Snedeker teilen sich zur Halbzeit der mit 7,5 Millionen Dollar dotierten Deutsche Bank Championship die Führung.
Beide haben beim zweiten FedEx-Cup-Turnier in Norton (US-Bundesstaat Massachusetts) nach zwei Runden jeweils 130 Schläge auf dem Konto. Während Day eine 67 spielte, benötigte Snedeker sogar nur 64 Schläge. Der in der FedEx-Cup-Gesamtwertung führende Matt Kuchar (USA) folgt gemeinsam mit seinem Landsmann Charley Hoffman mit insgesamt 131 Schlägen auf Rang drei.
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