
Loch Lomond ist nicht nur der größte und schönste See Schottlands, sondern einmal im Jahr auch Mittelpunkt des europäischen Golfsports. Bei der Barclays Scottish Open testen viele Spitzenspieler ihre Form im Hinblick auf die British Open. Das Ergebnis wird einigen nicht gefallen haben.
Reihenweise mussten die Favoriten zur Halbzeit ihre Sachen packen. Das galt auch für Martin Kaymer, der immerhin als Titelverteidiger angetreten war. Es wird nur ein schwacher Trost sein, dass er sich in bester Gesellschaft befand. US-Stars wie Phil Mickelson oder Lucas Glover scheiterten ebenso wie Retief Goosen, Ernie Els, Miguel Angel Jimenez, Colin Montgomerie oder Vijay Singh.
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Eine 65er Runde am ersten Tag reichte aus, um die namhafte Konkurrenz vorerst auf Abstand zu halten. Darren Clarke hat bei den Barclays Scottish Open am Loch Lomond die Führung übernommen.
Der Nordire überzeugte am ersten Tag mit sechs Birdies. Für Edoardo Molinari, Graeme Strom und Damien McGrane blieb mit einem Schlag weniger nur der zweite Platz im Gesamtklassement.
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Justin Rose hat das AT’n’T National in Newtown Square für sich entschieden. Dem Engländer genügte am letzten Tag eine 70er Runde, um sich mit insgesamt 270 Schlägen knapp vor den beiden Amerikanern Ryan Moore (271) und Jeff Overton (272) durchzusetzen.
Dabei gelang Rose das Kunststück, auf der neunten Bahn, einem langen Par 5, einen blitzsauberen Eagle hinzulegen. Zudem fügte er seiner Scorecard noch zwei Birdies sowie vier Boogies hinzu.
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Eine furiose Aufholjagd, ein Patzer am letzten Loch und dann ein souveräner Sieg im Stechen – Miguel Angel Jimenez erlebte bei der Open de France eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Vielleicht war es die Zigarre vor dem Playoff, die ihm die nötige Ruhe verlieh.
Ganz lässig saß der 46-Jährige im Golf-Kart und ließ sich rauchenderweise zum Abschlag des ersten Playoff-Loches kutschieren. „Erfahrung ist ein entscheidender Schlüssel. Es ist wichtig, ganz ruhig zu atmen und sich zu entspannen“, erklärte Jimenez sein Erfolgsrezept bei europeantour.com. Seine Mitstreiter hießen Alejandro Canizares und Francesco Molinaro. Alle drei lagen nach vier Tagen mit elf Schlägen unter Par gleichauf.
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Justin Rose ist auf dem besten Weg, das AT’n’T National zu gewinnen. Der Engländer führt mit vier Schlägen Vorsprung vor Carl Pettersson (204) und Charlie Wi. Nun werden Erinnerungen wach an seine katastrophale Schlussrunde bei der Travelers Championship, als er den Sieg noch verspielte. Doch nun hat er Gio Valiante.
Rose ist nicht mehr der Spieler, der er noch in den vergangenen Jahren war. Mehr als 160 Anläufe hatte er gebraucht, um endlich einen Sieg auf der PGA Tour zu feiern. Ein Grund ist auch die Arbeit mit dem Sportpsychologen Valiante. Beide arbeiten seit Mai 2010 zusammen und der Psychologe erklärte, dass er nicht verwundert sei, ob der Siegflaute von Rose.
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