
Nach drei Runden führt Lee Westwood bei der Players Championship. Doch der Vorsprung des Briten auf Verfolger Robert Allenby beträgt gerade einmal einen Schlag. Und auch dahinter lauern weitere Verfolger. Kann Westwood endlich seinen ersten großen PGA-Tour-Erfolg feiern?
30 Turniere konnte Westwood weltweit bisher gewinnen. Doch noch nie in den USA und schon gar nicht bei einem der wichtigen Turniere. Auch wenn er vor der Schlussrunde ganz dicht dran am großen Erfolg gelegen hatte, letztlich musste er sich doch regelmäßig mit dem Platz des ersten Verlierers begnügen. Zuletzt bei Masters in Augusta, als ihm Phil Mickelson noch das begehrte grüne Jacket aus den Händen reißen konnte.
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Bei der Players Championship in Ponte Vedra Beach herrschten auch am zweiten Tag beste Bedingungen. Falls dies so weiter geht, steht die Einstellungen des Platzrekordes von 1994 an. Greg Norman hatte mit 24 unter Par (264 Schlägen) diese Marke gesetzt und nun liegt Lee Westwood nach der zweiten Runde bei genau der Hälfte. Der Brite konnte nach einer 67er Runde zum Auftakt und einer 65er Runde am zweiten Tag mit 12 unter Par die alleinige Führung übernehmen.
Das Wetter legt Rekord nahe
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Die Bedingungen bei der Players Championship in Ponte Vedra Beach ließen niedrige Runden zu. Robert Allenby und J.B. Holmes nutzten dies, um sich mit jeweils 66er-Runden die Führung nach dem ersten Tag zu sichern. Auch Tiger Woods zeigte sich nach zuletzt verpasstem Cut verbessert.
„Der Tag hat jede Menge Spaß gemacht“, freute sich Holmes auf der Pressekonferenz nach seiner -6. „Das war eine dieser Runden, in der alles wie geplant läuft. Es war zwar nicht leicht, aber fühlte sich leicht an.“ Holmes blieb ohne Bogey, hatte nur an Loch zehn kurzzeitig Probleme, als sein Annäherungsschlag über das Grün hinausflog, er aber mit einem Chip doch noch das Par retten konnte.
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Im Golfsport kündigt sich langsam ein kleiner Generationenwechsel an. Am Wochenende trumpften die jungen Rory McIlroy und Rory Ishikawa auf. Jetzt drängt bei den Italian Open ein weiterer Teenager in den Profizirkus – der gerade 17-jährige Matteo Manassero. Ein „phantasivoller Künstler mit dem Wagemut eines Base-Jumpers“, wie der Guardian schrieb. sportal.de stellt den Italiener vor.
Noch nicht einmal ein Jahr ist es her, dass sich Manassero wie in einem Traum vorkam: „Es war unglaublich. Tiger Woods war beim gleichen Turnier wie ich, hat aber viel schlechter gespielt.“ Doch es war kein Traum, sondern Realität. Der damals 16-jährige Italiener war ausgerechnet bei der British Open seinem Beinamen „Italienisches Wunderkind“ gerecht geworden und hatte sich als geteilter 13. eine eindrucksvolle Platzierung erspielt. Woods war dagegen nach zwei Runden am Cut gescheitert.
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Es war das Wochenende der Golf-Wunderkinder: Rory McIlroy feierte mit 20 Jahren seinen ersten Sieg in den USA und Ryo Ishikawa verewigte sich mit gerade einmal 18 in den Rekordbüchern. Als erstem Spieler überhaupt gelang ihm auf einer Major-Tour eine 58er Runde.
„Von so einem Ergebnis habe ich immer geträumt, aber dass ich es so schnell erreichen werden, hätte ich nie gedacht. Es braucht wohl noch ein paar Tage, bis ich das begreife“, wurde Ishikawa bei pga.com zitiert. Padraig Harrington, der bei der Quail Hollow Championship von der famosen Runde erfuhr, staunte ebenfalls nicht schlecht. „Wow, eine 58 ist wirklich beeindruckend“, erklärte der Ire in der Online-Ausgabe der Times of India.
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