
Die Austrian Open in Atzenbrugg hatte ein Happy End für das Ausrichterland: Der Österreicher Bernd Wiesberer feierte seinen zweiten Tour-Titel, nachdem er vor drei Monaten bereits in Südkorea bei der Ballantines Championship gewonnen hat. Mit dem Sieg bei seinem Heim-Turnier ist er gleichzeitig erst der zweite Österreicher, der die Austrian Open gewonnen hat. Dies war zuvor nur Markus Brier gelungen.


Wiesberger belohnte damit seine tolle Aufholjagd, die er mit einem Gesamtscore von 269 (19 Schläge unter Par) beendete. Auf dem geteilten zweiten Platz landeten Thomas Levet aus Frankreich und Shane Lowry aus Irland.
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Noch nie hatte Adam Scott bei einem Major den letzten Tag als Führender begonnen und noch nie durfte er bei einem Major einen Titel feiern. Die Chancen bei der British Open standen gut für den Australier, der sich einen Vorsprung von vier Schlägen auf die Verfolger erspielt hatte. Doch am Ende eines dramatischen Tages reichte es wieder nicht.

Ernie Els (273) machte mit einem beeindruckenden Finish eine Lücke von sechs Schlägen wett und gewann dank seiner 68er Runde zum vierten Mal in seiner Karriere ein Major Turnier. Die British Open hatte der Südafrikaner bereits im Jahr 2002 gewonnen, zudem holte er sich die Titel bei den US Open in den Jahren 1994 und 1997.
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Am zweiten Tag der British Open hatte Brandt Snedeker mit dem eingestellten Platzrekord im Royal Lytham noch für einen Schock bei sich und den anderen Golfern gesorgt. Denn der US-Amerikaner übernahm nicht nur die Führung im Leaderboard, er blieb auf den ersten 36 Löchern zudem ohne Bogey. Das war bei den British Open bisher noch nie passiert.

Doch am dritten Tag riss diese Serie. Gleich an sechs Löchern musste Snedeker sich einen Schlag über Par auf der Scorekarte notieren und fiel auf Platz zwei zurück. Damit tauschte er die Plätze mit Adam Scott, der mit -9 in den Tag gestartet war. Der Australier erwischte erneut einen starken Tag und blieb bei drei Birdies und einem Bogey zwei Schläge unter Platzstandard (68).
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Die 69er Runde war ein versöhnlicher Anschluss für Martin Kaymer und obwohl er den Cut klar verpasst hatte, sah man dennoch ein Lächeln auf seinem Gesicht. „Ich muss Geduld haben, dann geht es wieder aufwärts“, sagte der 27-Jährige nach seiner Klasse-Runde auf dem schweren Par-70-Kurs, die ihn darin bestärkte, seinen Weg der Schwungkorrektur konsequent weiterzugehen.


Auch wenn die Ergebnisse manchmal schmerzen. Der verpasste Cut bei den British Open, seinem Lieblingsturnier, genügt ganz und gar nicht den Ansprüchen des ehemaligen Weltranglistenersten aus Mettmann. „Ich habe viele gute Schläge gemacht, sehr solide auch mit den langen Eisen gespielt, die mir zuvor Probleme bereitet haben“, schilderte Kaymer.
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„Ich glaube, jeder hier im Raum ist mindestens so geschockt, wie ich es gerade bin“, erklärte der glückliche, aber sichtlich überraschte Brandt Snedeker nach seiner Super-Runde am zweiten Tag der The Open Championship. Einen Tag nach Adam Scott war es ihm gelungen mit einer 64er-Runde den Platzrekord im Royal Lytham and St. Annes zu egalisieren.

Die Leistung des Amerikaners, der mit -10 nun einen Schlag vor Scott (-9) und vier Schläge vor Tiger Woods (-6) die Führung inne hat, ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil er bei seinen bisher gespielten 36 Löchern ohne Bogey blieb.
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