
Bei der Open de Espana ist nach der zweiten Runde Johan Edfors an die Spitze des Leaderboards gestürmt. Der Schwede legte in Sevilla eine famose 64er Runde hin und zeigte sich von seinem Jetlag, der ihn noch am Auftakttag plagte, gut erholt.
„In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag habe ich lausig geschlafen. Vielleicht bin ich da gerade einmal auf zwei Stunden gekommen. Schon beim Warmspielen konnte ich mich vor Müdigkeit auf den Beinen halten“, erklärte der 34-jährige Edfors, der nach seiner Rückkehr aus Korea eine durchwachsene 70 auf dem Par-72-Kurs spielte.
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„Auf den Magen geschlagen“ könnte das Motto der diesjährigen Quail Hollow Championship lauten. Tiger Woods machte nach verpatzter erster Runde ein Gesicht wie drei Tage Sodbrennen, Phil Mickelson sah seine Verdauungsprobleme als gutes Vorzeichen. Nur Bo van Pelt konnte seine Magennerven schonen.
Der Amerikaner setzte sich mit einer starken 65er-Runde an die Spitze, einen Schlag dahinter folgte Kenny Perry (66) vor Camilo Villegas auf Platz drei (67). Van Pelt vertraute bei seiner ersten Runde wieder einem Uralt-Putter, den er aufgearbeitet hatte und mit dem er bereits in Hilton Head gute Erfahrungen gemacht hatte. „Er hat immer noch die gleiche Art Schaft, aber einen neuen. Dazu habe ich ihn etwas verkürzt, was sehr viel gebracht hat“, erklärte er gegenüber pgatour.com die Veränderungen. „Er sieht jetzt viel besser aus, als damals, als er brandneu war.“
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Während sich Ricardo Gonzalez auf fast schon heimisch anfühlenden Boden bei den Open de Espana mit einer 65er Runde am ersten Tag an die Spitze des Leaderboards spielte, fand sich als sein ärgster Verfolger einer ein, der eigentlich dort weilen sollte, wo es die europäischen Golfer am Ende der Saison erst hinzieht: Paul Waringer setzte sich hinter dem Argentinier Gonzalez fest.
Dabei hatte Waringer wegen der isländischen Aschewolke bis vor kurzem in Dubai festgesessen und eigentlich erst am 1. Mai ausgeflogen werden sollen. „Doch dann habe ich doch noch einen früheren Flug bekommen“, erklärte er gegenüber AP. Trotz des fehlenden Trainings schnitt er mit 66 Schlägen als Einziger des Feldes in Schlagdistanz zu Gonzalez ab. Doch noch tritt der 25-Jährige auf die Euphoriebremse: „Es ist ja schön, wenn man hohe Zahlen unter Par hat, doch im Moment suche ich noch die Konstanz“
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sportal.de setzt die Fußball-Tradition fort und kümmert sich nun auch um den Ryder Cup. Während Europas Team-Kapitän Colin Montgomerie noch ein paar Monate Zeit hat, ehe er den Kader nominieren muss, macht sportal.de schonmal eine erste Bestandsaufnahme.
Ian Poulter
Lange war Ian Poulter in den USA vor allem wegen seiner grellen bunten Hosen bekannt. Das hat sich spätestens im Februar geändert, als er die WGC World Match Play Championship in Tucson im Finale gegen Paul Casey gewann. Sein erster Turniersieg in Nordamerika war zugleich mit dem größten Siegerscheck seiner Karriere verbunden. Poulter, dessen Twitterseite ihm zahlreiche Fans eingebracht hat (er verfolgt so auch alle Spiele seines Lieblingsclubs Arsenal sehr emotional), muss ohnehin als starker Match Player gelten, was er in Arizona unter Beweis stellte. Seine gute Ryder Cup-Bilanz qualifiziert ihn zusätzlich für den Kader, dem er aber dank seiner starken Jahresform, die ihn auf Platz sechs der Weltrangliste gespült hat, ohnehin zwingend angehört.
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Der letzte Putt bei der Zurich Classic in New Orleans stellte für Jason Bohn kein Problem mehr da, obwohl er den Ball wohl nur noch schemenhaft durch den Tränenfilm in seinen Augen hatte sehen können. Doch der Annäherungsschlag war so sensationell gewesen, dass der Amerikaner das Loch aus wenigen Zentimetern gar nicht mehr verfehlen konnte und den Titel gewann.
Mit zwei Schlägen Vorsprung hatte sich Bohn (-18) am Ende vor Jeff Overton (-16) und Troy Merritt (-14) durchsetzen und seinen zweiten PGA Tour-Sieg nach fast fünf jähriger Durststrecke feiern können. Immer wieder hatten ihn Verletzungen und eine Rückenprobleme in den letzten Jahren zurückgeworfen. Angesichts dieser Vorgeschichte schmeckte der Start-Ziel-Sieg vor den Toren von New Orleans besonders süß.
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